Erstes Fazit – Januar

Der Januar ist nun fast vorbei. Zeit für ein erstes Fazit. Welche Veränderung lief gut und welche weniger?

Getreu dem Motto „Pay yourself first“ habe ich zu Beginn des Monats als erstes 833,33 € auf ein extra Konto überwiesen. Ich habe diese Summe bewusst nicht aufgerundet, um später genau sehen zu können, welche (extra) Summe vielleicht zusätzlich in dem einen oder anderen Monat ebenfalls gespart werden konnte. Tatsächlich konnten wir insgesamt 1033,33 € sparen. Also 200,00 € mehr. Wenn ich diese Summe sehe, denke ich daran wieviel wir hätten bereits sparen können. (Autsch!) Aber, Besserung ist in Sicht.

Unsere Lebensmittelausgaben haben wir drastisch reduziert. Viel unnötiges Zeug wanderte erst gar nicht in den Einkaufskorb. Hier habe ich den Einkaufsservice einer bekannten Supermarktkette bereits zum zweiten Mal genutzt und muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Ich erstelle einen Plan für eine Woche und lege die gewünschte Menge eines Produktes in den Warenkorb, wähle ein Datum und die Zeit in der ich meinen Einkauf abholen möchte, fertig. Wenn ich etwas vergessen habe, kann ich einfach über die App das Produkt hinzufügen. So kaufe ich wirklich nur das ein, was wir für die ganze Woche brauchen. Wenn ich doch noch etwas brauche und kurzfristig zum Supermarkt muss, lasse ich die Kinder von nun an Zuhause. Das spart auch schon eine menge Geld. ;-D Es ist aber nicht so, als hätten wir nichts ausserhalb der Reihe gekauft. Nur eben halt nicht so viel wie sonst. Da ich nicht alle Kassenzettel behalten habe, kann ich leider keine genaue Summe nennen, werde aber im Februar besser darauf achten.

Beim Thema Nachhaltigkeit und Minimalismus stecken wir tatsächlich noch in den Babyschuhen. Nach und nach verbrauchen wir alles was in Plastik verpackt ist. Besonders im Badezimmer gibt es noch immer jede Menge Flaschen, Tuben und Dosen. Tatsächlich haben wir im Januar 100 Dinge aussortiert. Hierzu gehören jedoch keine Sachen die lediglich verbraucht wurden wie Shampoos oder in Plastik verpackte Lebensmittel. Für die aussortierten Bücher hat ein Online- Händler noch 15,56 € gegeben. Ein paar Dinge waren nicht mehr für den Weiterverkauf oder fürs Verschenken geeignet und wurden zum Resthof gebracht. Das Geschirr konnte ich an einen neuen Besitzer weitergeben. Jetzt bin ich gespannt, von welchen Dingen wir uns im Februar trennen werden.

Was das Thema Nachhaltigkeit betrifft, haben wir ein paar neue Dinge angeschafft, als Alternative zu den bisher genutzten Produkten. Zukünftig nutzen wir einige Wachstücher zum abdecken und einwickeln von Lebensmitteln. Zum ausprobieren habe ich vorerst drei verschiedene Größen gekauft, mehr werden sicher folgen, da wir total begeistert sind. Die Wachstücher halten wirklich gut und sind leicht zu reinigen. Drei Braunflaschen á 500 ml habe ich für Putzmittel besorgt, das ich Online in Form von Tabs bestellt habe. Jeder Tab wird in 500 ml Wasser aufgelöst und kostet einen Euro. Ich habe Tabs fürs Badezimmer, Alzweckreiniger und für Glas. Geliefert wurde ohne Plastikverpackung. Ins Badezimmer durften drei Duschbrocken in verschiedenen Duftsorten, eine Menstruationstasse, ein Seifensäckchen und Zahnputztabs einziehen. Bei den Zahnputztabs werde ich jedoch noch eine andere Sorte testen, da meine Kinder diese Geschmacksrichtung ( Pfefferminz und Neroli) leider nicht mögen. Für diese Produkte habe ich insgesamt ungefähr 75,00 € ausgegeben. Ich freue mich über jedes einzelne Produkt, dass unser Leben ab jetzt (natürlich) bereichert.

Ich bin sehr gespannt, wieviele Dinge unser Haus noch verlassen oder im neuen Gewand zu uns finden werden.

Alles Liebe,

Christiane

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